3. Semester

Allgemeines zum 3. SemesterVorlesungen

Allgemeines zum 3. Semester

Das 3. Semester gilt als das anspruchsvollste Semester des Bachelorstudiums.
Wenn ihr das hinter euch gebracht habt, habt ihr den Löwenanteil des Bachelorstudiums geschafft.

Wir möchten euch aus Erfahrungs einige Hinweise und Tipps geben, die euch helfen sollen, den Überblick nicht zu verlieren und eine gewisse Strategie zu geben.

Lernen

Beginnt so frühzeitig wie möglich mit dem Lernen! Insbesondere in den Lernintensiven Fächern, OC Reaktionsmechanismen, AC Hauptgruppen/ÜM und Analytik empfiehlt es sich, bereits von Beginn des Semesters an kontinuierlich zu lernen. An Weihnachten erst anfangen klappt in den wenigstens Fällen und endet meist in mehr als 1 Zweitversuch.

Praktika

Bereitet euch auf die Praktikumsversuche vor, und zwar nicht erst 30 min vor dem Versuch. Das schafft eine gewisse Sicherheit bei den Experimenten und verhindert Stress bei den Vortestaten. Des Weiteren sind die Inhalte der Praktika an die Vorlesungen angelehnt und tragen im Hinblick auf die Klausuren sehr zum Verständnis der theoretischen Inhalte bei.
Keine Nachtschichten für Protokolle einlegen! Lieber jeden Tag ein bisschen oder ein Protokolle auf 2-3 Tage verteilen. Ihr braucht euren Schlaf und eure Kraft für das restliche Semester, im Winter sowieso mehr als im Sommer.

Zum Thema Protokolle: Die Protokolle ab dem 3. Semester sind am PC zu schreiben. Zur Auswertung von experimentell gewonnenen Daten sollte Excel (oder vergleichbare Software) verwendet werden. Elementare Statistik und Fehlerrechnung und ein wenig Übung in Excel erleichtern euch das Schreiben der Protokolle ungemein (allein schon deshalb ist der Excel-Kurs im 2. Semester zu empfehlen).

Zu den Protokollen noch eine kleine Warnung: Es sollte selbstverständlich sein, dass jede Gruppe die Protokolle selbstständig erstellt! Abschreiben oder sonst wie mogeln kann zum Ausschluss aus dem Praktikum führen! Trotz der eindeutigen Ansage zu Beginn der Praktika schaffen es dennoch immer wieder manche, via STRG+C -> STRG+V Teile von Protokollen zusammenzustellen. Die Assistenten vergleichen die Protokolle! In Protokollen der Vorjahre nachzuschauen kann auch schiefgehen: Versuche, Versuchsvorschriften und Auswertung werden immer wieder geändert!

Übungen/Tutorien

Laufend Übungen machen: In Thermodynamik, EC/Kinetik und Spektroskopie sowie in OC gibt es jede Woche ein Übungsblatt. Es ist anzuraten, die Übungen selbstständig zu bearbeiten und die Übungen zu besuchen! Dabei gilt: etwas nicht sofort zu können ist nicht schlimm! Auseinandersetzen mit den Übungen, ob mit komplett richtigen Ergebnissen oder nicht bringt immer etwas. Macht euch keinen Druck, wenn eine Aufgabe nicht klappt. Besser: so weit wie möglich, in Lehrbüchern entsprechend nachlesen und Googlen.

Dies gilt ganz besonders in OC: Der Sprung von OC I zu Reaktionsmechanismen ist am deutlichsten in den Übungsblättern erkennbar. Selbstständige Herangehensweise an komplexere Moleküle, Kombination von mehreren Reaktionsmechanismen und einigen fundamentalen Konzepten fällt zu Beginn alles andere als leicht! Die Übungsblätter sind oft nicht einfach, und die Aufgaben begrenzt. Übungsbücher gibt es wenige auf Deutsch, etwas mehr auf Englisch. Im Internet findet ihr dagegen zahlreiche Übungsaufgaben. Dabei ist zu beachten, dass einige die Anforderungen übersteigen (im 5. Semester folgt noch eine Vorlesung zu OC, in der vor allem allg. Synthese vertieft sowie zusätzlich Syntheseplanung und Retrosynthese und anspruchsvollere Pericyclische Reaktionen besprochen werden).

 

Vorlesungen

Vorlesung OC Reaktionsmechanismen

Vorlesung OC Reaktionsmechanismen - Modul BSc-M 05: Chemie stofflicher Systeme

 

Allgemeines & Termine - Inhalt - Tipps, Tricks & Hinweise - Literatur

Allgemeines & Termine

Dozent: Prof. Dr. Axel Jacobi von Wangelin (http://www-oc.chemie.uni-regensburg.de/jacobi/index.php)

Klausurtermin WS 2016/2017: 28.01.2017

- Bestehen der Klausur ist Vorraussetzung zur Zulassung zum Grundpraktikum OC (siehe Modulkatalog:  CHE-BSc-M 10 - 5.b ), und somit zum Fortgeschrittenenpraktikum im 5. Semester! -

 

Fristen Flexnow (Stand: Oktober 2016):

Anmeldung: 01.10.2016 bis 27.01.2017

Abmeldung: 01.10.2016 bis 23.01.2017

 

Inhalt der Vorlesung - Exemplarisch und ohne Gewähr

Die Vorlesung und die Reihenfolge der Reaktionsmechanismen orientiert sich am Lehrbuch "Reaktionsmechanismen" von Brückner (vgl. Literatur) und führt über die großen Kapitel radikalische und nucelophile Substitutionen über Additionen, Eliminierungen und aromatische Substitutionen mit großert Detailtiefe zum großen Block der Carbonylverbindungen und -reaktionen. Ylide (S- und P-Ylide) bilden einen eher kleinen Block, abschließend werden noch Umlagerungen angeschnitten (die aber im Laufe der Vorlesung ständig auftauchen).

 

Tipps, Tricks & Hinweise

Lernen

Wie oben erwähnt empfiehlt es sich von Beginn an konstant und ausführlich mitzulernen und die Übungen selbstständig zu lösen.

Medien

Wie immer gilt: Vorlesungsaufzeichnungen sind kein Ersatz zum Besuch der Vorlesung!

Mediathek: Die Vorlesung OC II für Lehramt Gymnasium und Biologen von Prof. Dr. Burkhard König ist komplett in der Mediathek zugänglich unter https://mediathek.uni-regensburg.de/m/play/playlist/playlist_id/43.

Youtube: Auf Youtube sind eine Vielzahl an Vorlesungen in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Exemplarisch seinen hier einige erwähnt, die sich wunderbar dazu eignen, den Stoff nochmal in Ruhe durchzugehen und aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Vorlesungsreihe Organische Chemie von Prof. Dyker (Ruhr-Uni Bochum): https://www.youtube.com/user/ChemieRUB/videos

Freshman organic chemistry (Yale): https://www.youtube.com/playlist?list=PLB572BA3ED0F700F1

Übungen

Neben dem obligatorischen Besuch der Übungen kann es je nach Lernverhalten und Stoffsicherheit sinnvoll sein, sich darüberhinaus Übungsmaterial zu organisieren. Allerdings gibt es recht wenig Literatur speziell für Übungen, erst recht deutschsprachige.

Einfach Suchanfragen wie "Übungen Organische Chemie", "Übung Reaktionsmechanismen", "Exercise organic chemistry" etc. in Google bieten dagegen ein Fülle von oft frei zugänglichen Übungen, dafür jedoch z.T. ohne Lösungen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Übungen den Stoffumfang nicht überschreiten.

Auf der Homepage von Prof. Dr. Oliver Reiser (http://www.chemie-im-alltag.de/) ist eine große, unter Mitarbeit von Prof. Reiser entstandene Klausuraufgabensammlung verfügbar, die wärmstens zu empfehlen ist: Die 1000 schönsten Klausuraufgaben OC

 

Literatur

Brückner, Reaktionsmechanismen Brückner: Reaktionsmechanismen

http://www.springer.com/de/book/9783662456835

Clayden, Organische Chemie Clayden: Organische Chemie

http://www.springer.com/de/book/9783642347153

Fleming, Molekülorbitale und Reaktionen organischer Verbindungen Fleming: Molekülorbitale und Reaktionen organischer Verbindungen

http://eu.wiley.com/WileyCDA/WileyTitle/productCd-3527330690.html

 

Vorlesung Spektroskopische Methoden in der organischen Chemie

Vorlesung Spektroskopische Methoden in der organischen Chemie - Modul CHE-BSc-M 08: Stoffanalyse

 

Allgemeines & Termine - Inhalt - Tipps, Tricks & Hinweise - Literatur

Allgemeines & Termine

Dozentin: Prof. Dr. Ruth Gschwind (http://www-oc.chemie.uni-regensburg.de/gschwind/)

Klausurtermin WS 2016/2017: 17.02.2017

 

Fristen Flexnow (Stand: Oktober 2016):

Anmeldung: 01.10.2016 bis 16.02.2017

Abmeldung: 01.10.2016 bis 12.02.2017

Inhalt der Vorlesung - Exemplarisch und ohne Gewähr

Einführung in Theorie und Auswertung grundlegender Spektroskopie und Strukturanalytik: NMR (1H und 13C), IR, UV/Vis, MS.

 

Tipps, Tricks & Hinweise

Lernen

Der Besuch der Übung ist obligatorisch und im Hinblick auf die Klausur sehr zu empfehlen!

 

Literatur

Hesse, Meier, Zeh: Spektroskopische Methoden in der organischen Chemie Hesse, Meier, Zeh: Spektroskopische Methoden in der organischen Chemie

https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/book/10.1055/b-004-129729

 

Vorlesungen Anorganische Chemie - Hauptgruppen und Übergangsmetalle/Komplexe

Vorlesungen Anorganische Chemie - Hauptgruppen und Übergangsmetalle/Komplexe - Modul BSc-M 05: Chemie stofflicher Systeme

 

Allgemeines & Termine - Inhalt - Tipps, Tricks & Hinweise - Literatur

Allgemeines & Termine

Dozenten

Vorlesung Übergangsmetalle/Komplexe: Prof. Dr. Robert Wolf (http://www.uni-regensburg.de/chemie-pharmazie/anorganische-chemie-wolf/)

Vertretung im WS 2016/2017: Dr. Langer

Vorlesung Hauptgruppen: Prof. Dr. Nikolaus Korber (http://www.uni-regensburg.de/chemie-pharmazie/anorganische-chemie-korber/index.html)

Klausurtermin WS 2016/2017: 21.02.2017

 

Fristen Flexnow (Stand: Oktober 2016):

Anmeldung: 01.10.2016 bis 20.02.2017

Abmeldung: 01.10.2016 bis 16.02.2017

 

Inhalt der Vorlesungen - Exemplarisch und ohne Gewähr

AC Hauptgruppen: Stoffchemie aller Hauptgruppenelemente (exklusive Edelgase)!

AC Übergangsmetalle/Komplexe: Theoretische Einführung in grundlegende komplexchemische Konzepte wie entsprechende MO-Theorie, Ligandenfeldtheorie, Nomenklatur, Struktur und Eigenschaften wichtiger Liganden. Nachfolgend Stoffchemie der Übergangsmetalle (insbesondere d-Block, f-Block in Auszügen).

 

Tipps, Tricks & Hinweise

Lernen

Kontinuierliches Mitlernen ab Semesterbeginn erleichtert den Klausurenmarathon am Ende des Semesters deutlich. Ende Januar ist die Klausur zu OC Reaktionsmechanismen, die allein schon eine Menge Lernstoff fordert!

 

Literatur

Holleman, Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie Holleman, Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie

https://www.degruyter.com/view/product/19732?format=G

Crabb: Concepts in Transition Metal Chemistry Crabb: Concepts in Transition Metal Chemistry

http://pubs.rsc.org/en/content/ebook/9781849730600#!divbookcontent

 

Vorlesung Analytische Chemie

Vorlesung Analytische Chemie - Modul CHE-BSc-M 08: Stoffanalyse

 

Allgemeines & Termine - Inhalt - Tipps, Tricks & Hinweise

Allgemeines & Termine

Dozenten: Prof. Dr. Antje Bäumner (http://www-analytik.chemie.uni-regensburg.de/), PD Dr. Axel Dürkop (http://www-analytik.chemie.uni-regensburg.de/duerkop/duerkop.htm), Dr. Rudolf Vasold (http://www.uni-regensburg.de/chemie-pharmazie/organische-chemie-chromatographie/index.html), und Dr. Robert Schupfner.

 

Klausurtermin WS 2016/2017: 13.02.2017

 

Fristen Flexnow (Stand: Oktober 2016):

Anmeldung: 01.10.2016 bis 12.02.2017

Abmeldung: 01.10.2016 bis 08.02.2017

 

Inhalt der Vorlesungen - Exemplarisch und ohne Gewähr

Wiederholung wichtiger Grundlagen (Stöchiometrie, Einheiten, pH) und Einführung in Theorie und Anwendung elementarer analytischer Techniken, u.a. Chromatrographie,  Elektroanalytik, Spektroskopie, MS, Elektrophorse, Radioanalytik, Statistik und Auswertung.

 

Tipps, Tricks & Hinweise

Lernen

Dito zu den anderen Vorlesungen. Klausur ist bei entsprechender Vorbereitung unproblematisch. Maximale Punktezahl in der Klausur >120 Punkte.

 

 

Vorlesungen Thermodynamik II und Elektrochemie/Kinetik

Vorlesungen Thermodynamik II und Elektrochemie/Kinetik - Modul CHE-BSc-M 06: Theorie Energetik

 

Allgemeines & Termine - Inhalt - Tipps, Tricks & Hinweise - Literatur

Allgemeines & Termine

Dozenten

Vorlesung Thermodynamik II: Prof. Dr. Hubert Motschmann (http://www.uni-regensburg.de/chemistry-pharmacy/solution-chemistry-motschmann/)

Vorlesung Elektrochemie/Kinetik: Prof. Dr. Werner Kunz (http://www.uni-regensburg.de/chemistry-pharmacy/solution-chemistry-kunz/index.html)

 

Klausurtermin WS 2016/2017: 02.03.2017

 

Fristen Flexnow (Stand: Oktober 2016):

Anmeldung: 01.10.2016 bis 01.03.2017

Abmeldung: 01.10.2016 bis 25.02.2017

 

Inhalt der Vorlesungen - Exemplarisch und ohne Gewähr

Thermodynamik II: Nach Wiederholung elementarer thermodyamischer Grundlagen aus Thermodynamik I kontinuierliche Vertiefung und Erweiterung der Konzepte, u.a. Molekulardynamik, Thermodynamik von Grenzflächen, Chemisches Potential und Osmose, komplexere Phasenübergänge und -Diagramme, Gibbs-Duhem-Relation, Herleitung und Anwendung des MWG sowie Thermochemie.

Elektrochemie/Kinetik: Grundlegende Einführung in Kinetik und Reaktionsdynamik mit entsprechenden mathematischen Herleitungen und Näherungen. Vom Start mit Reaktionen I. Ordnung und Subtypen erfolgt ein grober Komplettabriss aller wichtigen Konzepte der Kinetik, u.a. Arrhenius- und Eyring-Gleichung, Adsorptionsprozesse und Katalyse, Langmuir-Isotherme und Enzymkinetik nach der Michaelis-Menten-Theorie. Im elektrochemischen Teil werden wichtige Grundkonzepte der Elektrochemie mit entsprechender Anwendung hergeleitet, darunter Elektrochemische Zellen, Elektrolyse, Nernst, Elektrochemische Spannungsreihe, Faraday, Potentiometrie und Transporteigenschaften wie Leitfähigkeit, Überführungszahlen, Viskosität und Diffusion. Den Abschluss bilden die Debye-Hückel-Theorie und die Poisson-Gleichung.

 

Tipps, Tricks & Hinweise

Lernen

Kontinuierliches Einarbeiten und Anwenden der Thematik in Kombination mit Besuch der Übung und eigenständiger Bearbeitung der Übungsblätter hilft auch hier die Klausurenzeit angenehmer zu machen. Die Kombinationsklausur über beide Vorlesungen orientiert sich stark an den Übungen!

 

Literatur

Motschmann, Hofmann: Physikalische Chemie für die Bachelorprüfung Motschmann, Hofmann: Physikalische Chemie für die Bachelorprüfung

https://www.degruyter.com/view/product/248441?format=B

Atkins et al.: Physikalische Chemie Atkins et al.: Physikalische Chemie

http://www.wiley-vch.de/de/?option=com_eshop&view=product&isbn=3-527-33247-2

Wedler: Lehrbuch der physikalischen Chemie Wedler: Lehrbuch der physikalischen Chemie

http://www.wiley-vch.de/de/?option=com_eshop&view=product&isbn=3-527-32909-9

Dill, Bromberg: Molecular Driving Forces Dill, Bromberg: Molecular Driving Forces

http://www.garlandscience.com/product/isbn/9780815344308

Houston: Chemical Kinetics and Reaction Dynamics Houston: Chemical Kinetics and Reaction Dynamics

http://store.doverpublications.com/0486453340.html